Auf sehr anschauliche Weise lernten die Kinder viel über die verschiedenen Formen erneuerbarer Energie und deren Vorteile im Vergleich zum fossilen Brennstoff Kohle. In Experimentier-Stationen konnten sie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse als Energieträger kennen lernen und ausprobieren.

Alle Kinder wurden außerdem zu Energiedetektiven ausgebildet: Sie wissen, wie man richtig lüftet, wie viel Licht man wirklich benötigt und wo "versteckter Strom" unnötig verbraucht wird.

So haben wir den Tag erlebt:

 

In unserer Klasse waren Frau Schwarzer und Frau Giehr von der ARGE Solar. Wir lernten Energie zu sparen, woraus Strom hergestellt wird und wir durften Energiestationen bearbeiten.

Frau Schwarzer zeigte uns eine Dampfmaschine. Sie erklärte uns daran, wie die Herstellung von Strom aus Steinkohle funktioniert.

Es gab eine Station, an der wir eine Flasche mit einem Windrad halten mussten und mit einem Föhn anpusteten. Ich bearbeitete die Stationen mit Vivianne. Zwei Stationen habe ich nicht gemacht, weil sie zu schwer aussahen. Strom wird aus Sonne, Kohle, Wasser, Wind, Atomkraft oder Biogas hergestellt.

Ich habe gelernt, dass die Atmosphäre aus verschiedenen Gasen und auch aus CO² besteht. Am Schluss durften wir in Gruppen zu den Klassen und anderen Räumen gehen und mit einem Messgerät den CO²-Gehalt der Luft messen. Und das schrieben wir dann auf. Der Tag war schön.

Lea Marie

 

Wir wurden alle zu Energiedetektiven ausgebildet. Wir haben viel über Erneuerbare Energien gelernt.

Es gab mehrere Stationen. Es gab eine Wind-, Wasser-, Sonnen- und Kohle-Station. Bei der Windstation sah man, wie ein Windrad funktioniert. Bei der Wasserstation sah man eine Wassermühle. Bei der Sonnenstation gab es Solarzellen. Bei der Kohlestation wurde ein Modell eines Kohlekraftwerkes gezeigt.

Leo

 

Kohlenkraftwerk

Bei dem Kohlekraftwerk hat Frau Schwarzer unter den Wasserkessel Grillanzünder gelegt. Diesen hat sie angezündet. Nun sah man, wie langsam der Wasserdruck stieg. Das Wasser fing an zu kochen. Als der Zeiger den Druck 1,5 erreicht hatte, drehte man ein Ventil auf. Jetzt floss der Wasserdampf durch eine Röhre zu einer Turbine. Die Turbine trieb zwei Stangen und ein Schwungrad an. Diese rieben an einem Generator. Der Strom von dem Generator brachte eine Lampe zum Leuchten.

Wenn zu viel da war, dann zog man an einem Hebel, es pfiff und es kam Wasserdampf aus einem Loch. Aus einem großen Schornstein kam viel Wasserdampf. Dort, wo Wasser herunter tropfte, gab es ein Auffangbecken.

Jaro

 

Damit aus Kohle Strom wird, muss sie in ein Kohlekraftwerk kommen. Dort wird sie angezündet und direkt darüber sind Rohre mit Wasser. Durch die Hitze verdampft das Wasser und treibt eine Turbine an, welche über einen Generator Strom erzeugt. Über Strommasten gelangt der Strom zu den Leuten in der Stadt. Bei Leuten, die auf dem Land wohnen verlaufen die Kabel unter der Erde.

Jerzy

 

Wasserenergie

Weißt du schon, wie man aus Wasser Energie erzeugt?

Für dieses Experiment benötigt ihr einen großen Behälter, eine Stange mit einem Wasserrad daran und einen Eimer mit Wasser. Dieses Experiment kann man nur zu zweit durchführen. Als erstes hält der eine die Stange mit dem Rad fest. Der andere schüttet das Wasser aus dem Eimer auf die Flügel des Wasserrades. Der darunter stehende Behälter dient nur dazu, das Wasser aufzufangen. Daraufhin beginnt das Wasserrad sich zu drehen. Durch die Rotation des Rades wird Energie erzeugt. Hätten wir eine Glühbirne gehabt, hätte diese uns den Energiefluss anzeigen können. Jetzt wisst ihr, wie man aus Wasser Energie erzeugen kann.

Connor

 

Strom aus Wind

Man hat eine Föhn und ein Windrad. Das Windrad ist an einem Generator und an einer Glühbirne befestigt. Wenn du jetzt mit dem Föhn daran pustest, dreht sich das Windrad. Die Bewegung wird im Generator zu Strom umgewandelt. Der Strom treibt die Glühbirne an. Dann hat man Strom erzeugt.

Amiél

 

Wärme von der Sonne

Bei diesem Versuch gab es eine Lampe und ein Stück Pappe. Auf der Pappe waren zwei Hände aufgeklebt, eine weiße und eine schwarze. Die Lampe erhitzt die Hände. Die schwarze Hand war viel heißer als die weiße. Das kommt so: Schwarze Flächen speichern die Wärme und geben sie nicht ab. Weiße Flächen geben den meisten Teil der Wärme wieder an. Deswegen wird dir im Sommer schneller warm, wenn du ein schwarzes – statt einem weißem T-Shirt anziehst.

Mareike

 

Wenn viel Sonne auf schwarze Kleidung scheint, wird das Kleidungsstück wärmer als ein weißes Kleidungsstück. Meine Klasse und ich haben einen Test gemacht. Wir haben eine Lampe hingestellt und sie auf weißes Papier und auf schwarzes Papier leuchten lassen. Nach einer Minute stellten wir fest, dass das schwarze Papier wärmer war. Das war deswegen, weil weißes Papier das zurückstrahlt und schwarzes es speichert. Darum schwitzt man mit schwarzen Kleidern im Sommer.

Simon

 

Strom von der Sonne

Die Frauen von ARGE SOLAR haben Stationen aufgebaut. Ich war bei Nummer 3. Da mussten wir einen Stromkreis mit Kabeln aufbauen, der dann eine LED-Lampe zum Leuchten bringen sollte. Wenn es klappt, dann floss der Strom durch die Kabel. Die Kabel hatten unterschiedliche Farben, die einen rot, die andern blau. Ich weiß nur nicht wieso. An dem Brett waren Solarzellen befestigt. Die lieferten den Strom für die Kabel und die Lampe. Die Lampe leuchtete bunt, was schön war.

Mandy

 

Wie entsteht eigentlich Strom aus Sonnenenergie?

Ich will es dir erklären. Sonne strahlt auf eine Solarzelle. Dadurch werden Elektronen von anderen Teilchen getrennt. Elektronen sind aber nicht gerne alleine, deswegen suchen sie sich neue Teilchen. Sie schwirren durch die Gegend. Dadurch können sie keinen neuen Partner finden. Die Elektronen wollen auf eine andere Seite. Deswegen hat man eine kleine Lücke gelassen, damit die Elektronen auf die andere Seite können. Irgendwann wollen die Elektronen, die keinen Partner gefunden haben, wieder zurück. Durch die Bewegung der Elektronen entsteht Strom. Dieser Strom wird in Kabeln zum Verbraucher geleitet. So entsteht aus Sonne Strom.

Niki

 

Der Metallfolienschirm

Mit Sonnenkraft kann man Energie gewinnen. Bei uns, aber natürlich noch besser in Ländern, in denen es sehr heiß ist und die Sonne noch mehr scheint, kann man Metallfolienschirme aufstellen. Die Metallfolienschirme reflektieren die Sonnenstrahlen auf einen schwarzen Topf, der auf einer Platte befestigt ist. Wenn man diesen Topf mit Wasser füllt, fängt nach einer Weile das Wasser an zu kochen. Dies geht aber nur mit schwarzen Töpfen, weil die Farbe Schwarz Wärme speichert. Diese Geräte könnte man besonders in armen, aber heißen Regionen wie in Afrika gut gebrauchen. Ich habe bei dem Tag mit ARGE SOLAR viel gelernt und es hat mir sehr gut gefallen.

Felix

 

Kochen mit der Sonne

Frau Schwarzer hat einen Regenschirm innen mit Alu-Folie beklebt. Dann hat sie einen schwarzen Topf mit Wasser gefüllt. Der Topf muss schwarz sein, weil er schneller heiß wird und die Wärme speichert. Nun stellte sie den schwarzen Topf auf den umgedrehten Regenschirm und brachte es raus. Die Sonne sollte auf den Topf und die Alu-Folie scheinen. Das Wasser in dem Topf müsste heiß werden. Aber die Sonne schien nicht so stark. Würde die Sonne scheinen, hätte das Wasser gekocht. Mir hat der Tag mit der ARGE SOLAR gut gefallen.

Tobias

 

Biomasse – ein Versuch

Man braucht ein Paket Hefe, warmes Wasser, einen Strohhalm, zwei Flaschen, eine Kartoffel mit einem Loch in der Größe des Strohhalms, die die Flasche gut verschließt, Mehl und Zucker. Biomassen produzieren ein bestimmtes Gas, das Biogas. Dieses Biogas möchten wir herstellen. Dazu nimmt man eine Flasche, in die man ein bisschen Hefe gibt, die übrigens aus Hefepilzen besteht. Diese Hefepilze ernähren sich von einem Gemisch aus Zucker und Mehl. Deswegen füllt man die beiden Zutaten ebenfalls in die Flasche und fügt warmes Wasser hinzu. Jetzt rührt man das Ganze um. Nun verschließt man die Flache mit dem Kartoffelstöpsel und steckt den Strohhalm in das Loch. Das andere Ende des Strohhalms führt man in die andere Flasche, die jetzt auch mit warmem Wasser gefüllt ist. Nach ein paar Minuten fängt es in der Flasche mit dem Wasser an zu blubbern. Einige weitere Minuten später bilden sich am Kartoffelstöpsel auch Blasen. Aus dem Gas, das dabei entstanden ist, kann man Energie gewinnen. Falls ihr euch wundert, wieso in der Flasche mit normalen Wasser plötzlich etwas heraus kommt, dass aussieht wie Hefegemisch: Das ist nicht schlimm. Das ist kein Gas.

Nika

 

Im Wasserwerk

Am 28. Februar brachte uns ein Bus zum Wasserwerk nach Spiesen Elversberg. Die Kinder konnten den Weg des Wassers vom braunen, eisenhaltigen und schmutzigen Grundwasser zum glasklaren fertigen Trinkwasser im Becher verfolgen.

Ausflug zum Wasserwerk Spiesen Elversberg

Wie waren im Wasserwerk Spiesen Elversberg. Als wir reingekommen sind, haben wir einen Film geguckt. Dort ging es um den Wasserkreislauf. Danach sind wir rausgegangen in die Brunnenstube, wo ein langes Rohr bis zum Grundwasser führte. Das ging alles durch eine Pumpe. Dann sind wir noch einmal reingegangen an ein Filterbecken, wo alles gesprudelt und nach Eisen gerochen hat. Danach sind wir zum Auffangbecken gelaufen. Zunächst sind wir mit der Nachbarklasse in die Schaltzentrale gegangen. Sie haben uns erklärt, dass es drei Wasserwerke gibt, die von da aus gesteuert werden. Dann sind wir in die Pumpenhalle. Zum Schluss durften wir das Wasser kosten und noch eine Brezel essen.

Eileen

 

Zum Anfang der Besichtigung haben wir einen Film über den Wasserkreislauf gesehen. Danach sind wir in die Brunnenstube gegangen. In der Brunnenstube gab es ein langes Rohr, das bis zum Grundwasser reicht. Auf dem Rohr war ein Druckmesser, der den Druck des Wassers misst. In den Raum waren eine aufgeschnittene Pumpe, Wasserrohre und andere Sachen ausgestellt. Als nächstes sind wir zu den Filterbecken gegangen. Dort konnten wir miterleben, wie das Wasser von den letzten Kohlensäureresten befreit wurde. Das hat sehr gesprudelt und nach Eisen gerochen. Im Auffangbecken läuft das Wasser über und unter Mauern hindurch. Dabei sammelt sich das gelbliche Eisen auf der Oberfläche des Wassers an. Als letztes sind wir in die Pumpenhalle. Von der Schaltzentrale werden drei Wasserwerke gesteuert. In der Pumpenhalle aßen wir Brezeln und tranken Wasser aus dem Wasserwerk.

Connor

 

Wir waren heute im Wasserwerk Spiesen-Elversberg. Wir haben einen kleinen Durchgang durch das Wasserwerk gemacht. Zuerst waren wir bei einem Filterbecken. Dort hat es nach Eisen gerochen. Hier wurden Sandkörner, Eisen und Kohlensäure herausgefiltert.

Danach waren wir am Auffangbecken. Als nächstes war ich mit meiner Klasse in einer Brunnenstube. In der Brunnenstube war eine Pumpe, die das Grundwasser aus ungefähr 80 Meter Tiefe aus dem Boden nach oben befördert. Danach waren wir in einer großen Pumpenhalle, in der sehr viele Pumpen standen, wie es der Name Pumpenhalle schon sagt. Anschließend waren wir in der Schaltzentrale des Wasserwerkes. Von hier aus können drei Wasserwerke gesteuert werden. Seit einigen Jahren übernimmt ein Computer, der in Saarbrücken steht, diese Aufgabe. Als letztes durften wir von dem Wasser probieren, das hier gesäubert wird. Wir haben auch Brezeln bekommen.

Mir und meiner Klasse hat es gut gefallen.

Marc

 

Heute haben meine Klasse und die Nachbarklasse einen Ausflug gemacht. Wir sind mit dem Bus zum Wasserwerk Spiesen-Elversberg gefahren. Als erstes haben wir einen Film über das Wasser und den Wasserkreislauf gesehen. Dann sind wir zum Filterbecken gegangen. Dort werden aus dem Grundwasser Sandkörner, Eisen und Kohlensäure herausgefiltert. Dann gingen wir zum Auffangbecken. Danach sind wir noch zur Brunnenstube gekommen. Als fünftes sind wir alle zur Pumpenhalle gelaufen. Wenn man geradeaus läuft, kommt man in die Schaltzentrale. Danach haben wir Brezeln bekommen und durften das Wasser probieren. Wir haben auch am Ende zwei Geschenke und einen Energiedetektivausweis mit einer Urkunde bekommen. Es war sehr schön.

Luca

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